Astronomische Vorschau Dezember 2017

Alle Zeitangaben sind in der amtlichen Zeit angegeben







Der Sternenhimmel (18h):

Der abendliche Sternenhimmel ist jetzt eindeutig winterlich geprägt. Im Osten stehen die typischen Wintersternbilder bereits vollständig über dem Horizont. Am westlichen Himmel hingegen haben sich alle Herbststernbilder, mit Ausnahme des Sternbildes Perseus, versammelt. Teilweise auch schon recht horizontnah. Tief im Nordwesten sieht man noch Schwan und Leier mit ihren Hauptsternen Daneb und Wega, die schon bald untergehen werden.
Noch relativ hoch im Westen erkennen wir das Sternbild Pegasus, an dessen oberster Ecke sich die Sternenkette von Andromeda (Alamak, M31, M32, NGC 7662) anschließt. Den besten Platz im Zenit, weil in südlicher Richtung stehend, nimmt in diesem Monat das Sternbild Perseus (M34, M76, NGC 869/884, NGC 1499) ein. Hoch im Süden finden wir das Sternbild Dreieck sowie den Widder mit seinem Hauptstern Hamal, der uns in einem orange-gelben Licht entgegen leuchtet. Die Gegend südlich des Widders ist recht sternarm. Dort finden wir im Dezember die beiden lichtschwachen und schwierig zu erkennenden Sternbilder Walfisch (M77) und Eridanus (NGC 1535). Wenden wir unseren Blick nach Südosten und Osten, finden wir in diesem Monat die hellen und bekannten Wintersternbilder Fuhrmann (M37, M 36, M 38, IC 410), Zwillinge (Kastor, NGC 2392, M35), Großer Hund, Orion (M42, M78) und Stier (M45, M1). Im Norden identifizieren wir die Sternbilder Krebs, Luchs, Giraffe, Großer Bär, Kleiner Löwe und Jagdhunde. Und fast genau im Norden finden wir dann abschließend noch die Sternbilder Kleiner Bär mit Polaris und Drache.



Der Himmel zur Monatsmitte um 18 Uhr in Blickrichtung Süden


Der Himmel zur Monatsmitte um 18 Uhr in Blickrichtung Westen


Der Himmel zur Monatsmitte um 18 Uhr in Blickrichtung Norden


Der Himmel zur Monatsmitte um 18 Uhr in Blickrichtung Osten